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Wuppertal im April 2004 Mein EDV-TIPP beschäftigt sich im Allgemeinen mit typischen Problemen von Computer-Anwendungen und und versucht kurz und knapp mögliche Lösungen zu präsentieren. Lange Grundsatzartikel habe ich in der Vergangenheit vermieden. Da ich mich aber selbst einige Zeit sehr intensiv mit der Frage beschäftigt habe, wie man einen Videofilm auf eine CD oder eine DVD bringt, finden Sie nachstehend eine etwas größere Einführung zu diesem Thema. Wie ist es möglich, einen mit einer Videokamera aufgenommenen Film im PC zu schneiden, zu vertonen und diesen Film in einem digitalen Format auszugeben, auf CD zu brennen um ihn zu archivieren und ihn - sozusagen als Ersatz für eine Videokassette - mittels eines Abspielgerätes (DVD-Player) am Fernsehen anzusehen. Was muss man an Hard- und Software haben und was muss man konkret machen, damit man einen Videofilm auf CD oder DVD brennen kann? Und vor allem - was kostet das Ganze? Es geht bei diesem EDV-TIPP nicht so sehr um die Frage, wie man die einzelnen Baugruppen physisch an ein Fernsehgerät anschließt. Auch will ich Sie nicht übermäßig mit dem Thema des Videoschnittes langweilen. Ob Sie Ihren Besuch mit einem ungeschnittenen vierstündigen Hi8, S-VHS oder DV – Film langweilen ist Ihre Sache. Beachten Sie einfach nur, dass der Fußboden oder zahlreiche verrissene Schwenks nicht ganz so interessant für Ihre Gäste sein werden. Denken Sie bitte bei einem Film nicht nur an Ihren letzten Urlaubsfilm, sondern denken Sie auch an Informations- und Dokumentationssysteme Ihrer Produkte oder an kpl. Firmenpräsentationen. Wichtig war mir bei dem Lösungsansatz, dass die Hard- und Software für ein solches Projekt "erschwinglich" sein sollte. Wichtig war mir auch die Verwendung von Standards, bei denen man davon ausgehen kann, dass sie noch einige Jahre lang "aktuell" sind. Viele im Internet propagierte "Bastellösungen" springen meiner Meinung nach zu kurz, da sie nicht durch Normen abgesichert sind. Der Weg der Videoverarbeitung geht also in Richtung MPEG-2 und DVD. Die (Super) Video CD war bzw. ist deshalb von Interesse, weil im Juli 2000 (beim Beginn dieser Reihe) noch keine erschwinglichen DVD-Brenner vorhanden waren und weil auch heute noch nicht klar ist, welcher Standard [DVD+R(W) oder DVD-R(W)] sich durchsetzen wird. Bis selbstgebrannte DVDs so preiswert wie CDs sind, bleibt die (S)VCD für viele Anwendungen immer noch eine gute Alternative. Zahlreiche 'nonprofit' - Anbieter, wie z.B. das Netzwerk des Deutschen Volkshochschulverbandes bzw. der Niedersächsische Volkshochschulverband, haben das Ursprungsdokument "Der Weg zur eigenen (Super) Video-CD" in gedruckter oder elektronischer Form als Schulungsunterlage übernommen. Die Webseiten, die die eigentliche Wissensbasis sind, wurden Anfang 2002 neu geordnet und aktualisiert. Der Umfang der Ausarbeitung hat sich durch das Einfügen von neuen Informationen zwischenzeitlich verdoppelt. Wenn Sie also wissen wollen, wie man Videoaufnahmen von einem analogen oder digitalen Camcorder auf eine MPEG-kodierte DVD oder CD bekommt, so lade ich Sie hiermit zu einem EDV-TIPP "Spezial" ein:
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