Nun wohne ich für den DVB-T-Empfang sehr am Randgebiet, aber mit einer richtig polarisierten Antenne (UHF-Antenne mit 45 Elementen, Verstärkung: 16,5 dB, ausgerichtet auf Köln/Bonn und einer zweite Antenne mit sep. Verstärker [20dB] auf Düsseldorf) kann ich in Wuppertal-Cronenberg (Richtung Sudberg) recht ordentlich digitales Fernsehen in Form von DVB-T sehen und aufzeichnen. Im Rechner mache ich das mit einer DigiTV PCI-Karte von
Die Software ist sehr übersichtlich strukturiert und leicht zu bedienen.
Warum ich diese Karte gekauft habe und keine andere, will ich gern an
anderer Stelle erläutern. Einer der wichtigsten Gründe war sicherlich, dass
die Engländer als erstes DVB eingeführt haben und Nebula - meiner Meinung
nach - zum Kaufzeitpunkt einen deutlichen technischen Vorsprung hatte. Wer sich über
weitere Details zu dem Thema informieren
will, dem sei die c't, Heft
Wir wollen uns heute weniger mit dem allgemeinen Thema DVB beschäftigen, sondern mehr mit den Problemen der MPEG-codierten Filme, die uns da so ins Haus geliefert werden. Gesendet wird bei DVB-T auf einer Übertragungsfrequenz immer ein Bouquet (also ein "Strauß") von Programmen.
Die DigiTV-Karte von
Wie kommen nun die einzelnen Informationen in den Transport-Stream (TS)?
Ein Video besteht im einfachsten Fall mindestens aus einem Video- und einem Audioanteil. Wie könnte so ein Video- bzw. Audio-Signal denn nun ganz praktisch aussehen? Als Zuspieler wäre ein DVD-Player denkbar. Z.B. ein Pioneer DVD-V7300. Der hat einen SDI-Ausgang. SDI steht für Serial Digital Interface. Das ist im Prinzip eine Schnittstelle zwischen Studiogeräten nach dem Standard ITU-R 601. Und eine andere Bild- / Toninformation könnte von einer Betacam-Kassette kommen, die auf einem entsprechenden Player wiedergeben wird, der auch eine SDI-Schnittstelle hat. Diese seriellen Signale gelangen nun auf einen Hardware-Encoder, der daraus mehrere MPEG-Streams oder besser gesagt einen gemeinsamen Transport-Stream kreiert. Dabei verteilt er die Gesamtdatenrate dynamisch auf die unterschiedlichen Programme. Das Ergebnis ist typisch ein MPEG-2 Transport Stream File (ISO/IEC13818-2) im Format DVB-ASI (188 byte TS packets). In einem solchen Transport-Stream sind nun alle einzelnen Informationen miteinander verwoben ("gemultiplext"). Wir haben es also in einem solchen Transport-Stream mit vielen wichtigen, aber auch für unsere Zwecke unwichtigen Informationen zu tun. Das was ich oben in der Abbildung als "Daten" bezeichnet habe, ist nun aber ein Wust von Informationen, die wir für ein Video auf DVD nicht brauchen. Diese Program Specific Informations (PSI) dienen u.a. zur Identifikation einzelner Ströme und Programme und werden auch als DVB Service Information – SI bezeichnet. Wer sich für Details interessiert, dem kann ich den
Damit können Sie nach Herzenslust z.B. in der Bouquet Association Table (BAT), der Running Status Table (RST) oder einfach nur in der Event Information Table (EIT) - mit ihrer Liste aller Ereignisse (Sendungen) und den Beschreibungen von Startzeit und Dauer als Basis für den EPG (Electronic Program Guide) - stöbern. ;-) Wer sich für die Datenpakete im Detail interessiert, kann anhand der Packet Identifier (PID) die einzelnen Informationen extrahieren:
Hier dargestellt der Kanal 49 mit WDR, MDR, NDR und Südwest Fernsehen im Raum Köln/Bonn. Sie können hier also zeitgleich vier Sender mitschneiden und diese im Nachhinein wieder aufteilen. Leider scheint das nur mit max. 4 Streams zu gehen. Zur Zeit (05.11.04) werden aber über den Sender Langenberg auf der Frequenz 212.5 MHz (Kanal 10) 6 (in Worten: sechs) Programme gleichzeitig übertragen. Und zwar arte, Phoenix, Das Erste, WDR Dortmund, WDR Düsseldorf und WDR Essen. (LCN 600 - 605 im u.a. Bild). Ab Anfang November 2004 kann man diese 6 Programme über den Sender Düsseldorf auf 818 MHz empfangen (typisch in der Zeit von 19:30 - 20:00 Uhr). In der übrigen Zeit sind es nur 4 Programme, obwohl die Senderkennung immer mitgesendet wird. Langenberg wird dann wieder abgeschaltet.
Nun bieten nur wenige Karten die Möglichkeit auf diesen kpl. Transport-Stream zuzugreifen. Die meisten Karten erlauben nur das Abspeichern von einem Datenstrom in Form einer PVA- oder MPG-Datei. Aber Achtung! MPG ist nicht so richtig MPEG und das PVA-File-Format ist ein proprietäres File-Format, das mit den DVB-Karten von TechnoTrend, Hauppauge, Siemens, Galaxis DVB, etc. einherkommt, die (meiner Info nach) alle auf dem Texas Instruments - Chipsatz aufbauen. Mit anderen Worten, die beiden Formate sind noch nicht DVD-konform! Wo sind die Probleme dabei? 1. In den PVA- bzw. MPG-Files können Daten enthalten sein, die wir auf der DVD nicht haben wollen oder nicht brauchen können. Z.B. könnte in dem MPG-Stream noch eine Teletext/Videotext-Information enthalten sein, die man eliminieren möchte.
Um dies zu erreichen und um nur noch Bild und Ton des jeweiligen Films zu bekommen, extrahieren wir aus dem Stream die eigentliche Video- bzw. Audio-Information, wie sie in Abb. 4 gelb dargestellt ist. Das geht natürlich wieder mit der Nebula-Software, aber viel besser mit
ProjektX
Eine gute Anlaufstelle für ProjektX ist
Leider können diese beiden Programme nicht mit einem kpl. Transport-Stream umgehen, sondern nur mit einem "Programm"-Stream. Aber dafür können sie das viel besser als es die Nebula-Software oder irgendwelche anderen Herstellerprogramme es z.B. machen. Ich persönlich bin ein Fan von PVAStrumento
War die Übertragung nicht ganz fehlerfrei, so versucht PVAStrumento den Stream zu retten.
Will man eine dem heutigen analogen PAL-Fernsehsignal vergleichbare Bildqualität erzielen, so werden digital ca. 3-5 Mbit/s benötigt. Nun steht bei DVB-T hier im Raum Köln/Bonn für ein DVB-T-Bouquet eine Nettobitrate von 13,27 Mbit/s zur Verfügung. Sind alle 4 Sender im Bouquet gleichberechtigt, so bleiben ca. 3,3 Mbit/s für ein Fernsehprogramm übrig. Nicht gerade eine tolle Qualität, die man damit hinbekommt. Bei DVB-C oder DVB-S teilen sich 6-10 Programme eine Kapazität von typisch 38 Mbit/s. Etwas mehr, aber so richtig DVD-Qualität ist das auch nicht. Damit datenhungrige Sendungen, wie z.B. Sportübertragungen, eine höhere Datenrate bekommen, als z.B. eine Kochsendung, sorgt ein intelligentes Bandbreiten-Management (Transrating) für die optimale Verteilung. Besonders "eng" dürfte es bei uns aber auf Kanal 43 werden, wenn z.B. SAT1, Pro7 und Kabel1 zeitgleich einen guten Spielfilm oder ein Sportereignis bringen. Artefakte sind vorprogrammiert. Wie dem auch sei, die MPEG-Streams via DVB identifizieren sich sehr oft mit der falschen Datenrate.
Während in den Kopfinformationen (Header) des Daten-Streams also eine nominale Bitrate von 15.000.000 bit/s vermerkt ist, zeigt uns der BitRateViewer eine Spitze bei 5330 kbit/s und eine durchschnittliche Datenrate von 1792 kbit/s an
Die obige Abbildung macht übrigens direkt auf ein weiteres Problem aufmerksam: 3. Dass sich eine GOP (Group of Pictures) aus I-, P- und
B-Frames zusammensetzt, habe ich ja schon in den zurückliegenden Folgen
beschrieben. Der
PVAStrumento gibt dem Benutzer den Hinweis
(siehe Abbildung 11), dass innerhalb
des ganzen Films, der hier aufgenommen wurde, 37 GOPs mehr als 15 Frames beinhalten.
Ich selbst habe lange Zeit zur Korrektur der GOP-Länge den
Über die Tool-Leiste kommt man an den MPEG GOP Fixer:
Mit dessen Hilfe man den MPEG-Stream scannen, fixen und die GOP-Struktur "resizen" kann:
Im Prinzip können sich die TMPGEnc-User somit die ca. 120,- US$ für den Womble schenken. Denn nur für die Funktion "MPEG GOP Fixer" wäre das doch ein wenig viel Geld. Aber Womble kann noch viel mehr - ob Sie die Funktionen allerdings brauchen, müssen Sie selbst entscheiden.
4. Vielen EDV-TIPP-Lesern wird nicht entgangen sein, dass ein weiteres Problem auf uns zukommt. Die fehlerhafte Auflösung bei unserem Stream:
Aus unserer
Nach den European Standards for
Broadcasting ( Die fett geschriebenen Auflösungen decken sich mit den Auflösungen der DVD. 480 x 576 entspricht im Prinzip der SVCD und kann von vielen DVD-Playern auch abgespielt werden. (Achtung, von vielen bedeutet nicht von allen). Die Auflösung 544 x 576 wird z.B. den Besitzern eines Pioneer DVR-3100 DVD-Recorder als Modus MN17 (544x576 bei VR) evtl. bekannt vorkommen und vermutlich können die meisten DVD-Player das Format auch wiedergeben. Doch die DVD-Authoringprogramme, die man ggf. benötigt um schöne Eingangsmenüs zu erstellen, werden solche "krummen" Werte oft abgelehnt. Sie entsprechen einfach nicht der DVD-Spezifikation! Was ist zu tun? Wir unterstellen mal, dass Ihr DVD-Player so Formate wiedergeben kann (Versuch macht kluch...;-), also müssen wir nur das Authoringprogramm überlisten. Wir verkaufen dem Authoringprogramm den Stream mit der falschen Auflösung einfach als Stream mit der richtigen Auflösung. Dazu ändern wir in dem MPEG-Stream nur den Kopfeintrag (Header). Da wo 544 x 576 steht, schreiben wir 720x567 hinein. Natürlich gibt es auch dazu Werkzeuge. Ein sehr schönes Tool ist der
DVD-Patcher von
Mit diesem Programm können Sie sehr einfach den Header, also die Kopfeinträge im MPEG-Stream verändern. Stellen Sie dort z.B. 704 x 576 oder 720 x 576 als Auflösung ein. Das Authoringprogramm wird den Film dann nicht mehr ablehnen.
Der Autor der Software, Frank, weist
darauf hin, dass nach dem Setzen des Fake-Wertes (also des vorgetäuschten
Wertes) und der Be-/Verarbeitung durch das MPEG-Authoring-Tool, der
Originalwert wieder in den Sequenz-Header eingetragen werden sollte.
Falls dieses unterbleibt, reagieren einige DVD-Player allergisch mit grünen
Streifen am Bildrand.
Doch soweit sind wir noch nicht. Wir haben erst einmal einen Film, der vermutlich vorne zum falschen Zeitpunkt anfängt und hinten zum falschen Zeitpunkt aufhört, denn die klassische VPS-Steuerung der Filmaufzeichnung funktioniert noch nicht bei DVB-T.
Also, startet man die Aufnahme, sofern die DVB-Karte nicht eine spezielle Lösung (via PDC-Descriptor) für das Problem anbietet, mit dem notwendigen Vorlauf und lässt sie hinten entsprechend lange weiterlaufen. Wer will, kann bei der Aufnahme je nach Software noch das Senderlogo entfernen.
Und dann ist da noch die Werbung. Die muss einfach raus. Sie können aber auch die Werbung alle hintereinander zusammenschneiden und am Ende des Films als Block auf Ihrer DVD präsentieren. Die Werbewirtschaft wird Ihnen dankbar sein. ;-) Eine ganz gute Software für den
MPEG-Schnitt ist MPEG2Schnitt von Martin Dienert (
Eine andere Möglichkeit ist die
ca. 70,- US$ teure Software MPEG-VCR von
Für die Besitzer des TMPGEnc
Die Software ist von Tobias
Arnold und für mich das ultimative Schnittprogramm für
DVB-MPEG-Streams. Tobias ist Mitarbeiter eines EDV-Dienstleisters einer
großen deutschen Versicherungsgruppe (Softwareentwickler einer
Außendienstplattform).
Das Programm, das die .NET Runtime benötigt, ist sehr einfach zu bedienen
(wenn man mal begriffen hat, dass man die zu erhaltenden Filmsegmente
markieren und in die Schnittliste aufnehmen will). Eine Kurzanleitung findet
man unter TMPGEnc wird dazu genutzt, die beim Schnitt entstehenden "vagabundierenden" Frames neu zu kodieren. Damit ist ein Schnitt an jedem beliebigen Frame möglich. Egal, ob es ein I-, P- oder B-Frame ist. Tobias hat dafür einen so genannten "Provider" geschrieben, der den Bereich, in dem sich der Schnitt befindet, an TMPGEnc übergibt und das Ergebnis wieder in den geschnittenen Film einbaut. Aber auch die User, die TMPGEnc nicht besitzen bekommen mit Cuttermaran eine ganz ausgezeichnete Software an die Hand. Die Quellen der Software liegen offen und
die Software ist
Das Ergebnis des Schnitts ist ein Bild- und ein Ton-Stream, der auf Wunsch auch gemuxt wird. Das ist für die Leute wichtig, die den Film schon mal auf dem PC ansehen wollen. Zum 'muxen' kann man "mplex" (mplex.exe
ist Bestandteil der mjpeg Tools
Ich selbst erstelle mit Cuttermaran nur einen Videostream (*.mpv) und einen Audiostream (*.mpa / *.ac3) und überlasse dem Authoringprogramm die Arbeit des muxens. Als Voransicht reichen mir die Möglichkeiten von Cuttermaran. Super ist bei der Ausgabe die automatische Veränderung bzw. Erweiterung des Ausgabenamens um die Silbe "_cut". Damit kann man sofort sehen, was das geschnittene File ist. Der Autor der Software ist einfach ein Praktiker, der auch an Benutzerfreundlichkeit denkt. Support zu Cuttermaran finden Sie übrigens
unter Ab Version 1.61 kann Cuttermaran aber noch etwas besonderes. Die Software kann ein "DVD komformes Video" erzeugen.
Was meint Tobias mit dieser Funktion? Ganz einfach: Die Software Cuttermaran schaut sich die GOP-Länge an und korrigiert diese! Damit ersetzt dieses Tools für das GOP-Fixing die Software Womble. Was passiert denn da nun genau? Im Prinzip wird nur der Teil der GOP neu kodiert, der zu lang ist und einige Frames aus dem nächsten GOP. In der u.a. Abbildung 20 sind die I-Frames "blau", die P-Frames "rot" und die B-Frames "gelb" dargestellt. Der obere Filmstreifen ist das Original, der untere die von Cuttermaran erzeugte Kopie. Die zu lange GOP, ich habe sie mal "GOP A" genannt, hat 18 Frames, und die beiden Folge-GOPs haben hier jeweils 6 Frames. Sehr
schön kann man an diesem Beispiel sehen, dass die Frames nicht immer in der
chronologischen Reihenfolge kommen müssen. Mitunter kann es offensichtlich
sinnvoll sein, ein I-Frame schon mal vorher auf die Reise zu schicken, damit
der Player Zeit hat sich auf die nächste Szene vorzubereiten (im konkreten
Fall, Frame B1). Detail finden Sie auch im EDV-TIPP
Aus den GOP-Längen in unserem Beispiel von 18 + 6 + 6 entsteht 15 + 5 + 4 + 6. Der Ton läuft zwischenzeitlich ungestört weiter. Das Neukodieren in Cuttermaran erfolgt über den Umweg "AVI". Während des "Encoding-Processes" wird eine temporäre AVI-Datei im Temp-Verzeichnis des User-PCs erzeugt. Diese Datei wird aber nach dem Verlassen von TMPGEnc sofort wieder gelöscht. Basis für diese MPEG-AVI-Wandlung ist ein "YV12-Codec", der auf dem Rechner installiert sein muss. Ein YV12-Codec ist z.B. Bestandteil des DivX-Paketes. Um zu testen, ob Sie einen solchen Codec auf Ihrem Rechner installiert haben, hat Tobias ein YV12-Test-AVI beigelegt. Bringt ein Doppelklick auf dieses AVI ein Bild, so ist die Voraussetzung für ein Arbeiten mit Cuttermaran und einem Frame-genauen Schnitt gegeben. Die Profis unter Ihnen werden nun sofort die Frage nach der Qualität stellen, denn MPEG in AVI und dann wieder mittels TMPGEnc zurück in MPEG kostet Qualität. Ja, sicher - aber für die paar Frames, bei denen geschnitten wird, oder die GOP berichtigt wird, werden Sie das kaum erkennen.
Als Encoder habe ich TMPGEnc Plus Ver 2.521.58.169 genutzt. Die Test-Version von TMPGEnc kann 30 Tage lang MPEG2 kodieren, dann kostet sie Geld. Eine ganz gute Alternative ist für diese Aufgabe immer noch der gute alte TMPGEnc-0.11.20.98-rel1_Ver12a. Folgt man dem Hersteller von TMPGEnc, so sollte diese Version zwar nicht mehr im Web verfügbar sein, aber findige User schauen einfach bei Google oder Chip.de vorbei und werden ggf. Erfolg haben. Achtung, diese Version ist noch in japanisch. Will man eine englische Version, so benötigt man ergänzend die Datei "tmpg_en0918_Ver12a.exe", die TMPGEnc 12a zu einer englischen Oberfläche verhilft. Eine
weitere mögliche Alternative ist der CuttyEnc unter
Ja, was nun? Sie haben nur ein Audio-File und ein Video-File und das muss irgendwie auf eine DVD. In vielen Zeitschriften und auch im Internet
wird das Programm
Die so erstellte DVD läuft zwar auf vielen Playern, aber mir sind Programme, die sich an die Konventionen halten, allemal lieber. Erst für 199,- US$ bekommen Sie die
Pro-Version, die es Ihnen ermöglicht, einzelne VTS-Strukturen anzulegen.
Eine ganz gute Alternative (in dieser
Preislage) ist mit 245,- Euro " Ich selbst bevorzuge aufgrund der
Kompatibilität generell Programme aus dem Hause
Für die Fälle, in denen ich nur einen Film
auf DVD haben will, oder aus Zeitgründen, oder weil es gar nicht notwendig
ist, ein hübsch gestaltetes Auswahlmenü zu bauen, nehme ich einfach das
kostenlose Programm "
Wenn das geschnittene MPEG-File zu groß für eine DVD geraten ist, weil Sie einen abendfüllenden Monumental-Film aufgenommen haben, können Sie zuvor in einem separaten Arbeitsgang im "File-Mode"
den Datenstrom noch etwas komprimieren. Aber ACHTUNG; all zu viel geht natürlich auf Kosten der Qualität, zumal DVB-T schon nicht so toll wie DVB-S oder DVB-C ist (siehe oben). Nach dem Authoring stehen Ihnen im vorgewählten Verzeichnis die Verzeichnisse AUDIO_TS und VIDEO_TS ("TS" steht übrigens für Titelset) zur Verfügung. Wir interessieren uns nur für VIDEO_TS, zumal AUDIO_TS leer ist. Dieses Verzeichnis müssen Sie nun noch auf DVD brennen. Das darf man aber nicht in Form einer Daten-DVD machen. Für viele Fälle vollkommen ausreichend ist
da Nero von
Ich selbst habe mich von Ahead mit dem
Erscheinen der Version 6 innerlich verabschiedet und nutze meist die alte
Version Wenn man
jetzt noch auf die Nero-Oberfläche verzichtet und nur die "NERO API burn
engine" nutzt, ist man fein raus. ;-) Optimal dafür ist das Tool
ImgTool Burn benutzt die Nero API, um DVD Root Verzeichnisse direkt auf DVD zu brennen. Um die Nero API nutzen zu können, brauchen sie ein installiertes Nero Burning ROM und nach meiner Erfahrung reicht da nicht unbedingt nur die Demoversion, sondern es sollte schon eine echte Kaufversion sein. Es gibt auch das Problem der ungültigen Seriennummer. Während Nero 5 offensichtlich bei der Seriennummer nicht so genau hinsieht, erwartet die API immer eine wirklich gültige Seriennummer. Die Oberfläche sieht so aus:
Das Ergebnis Ihrer "Produktion" sollte eine DVD sein, die sicher eine bessere Qualität hat, als ein Band Ihres alten VHS- oder S-VHS-Videorecorder. Dazu kommt noch, dass der Film nun werbefrei ist und deutlich Platz sparender zu archivieren ist, als ein Video-Band.
So, nun viel Spaß mit Ihrer fertig gebrannten DVD mit Ihrem Lieblingsfilm direkt vom Digitalfernsehen.
Ergänzende Links:
Danksagung ;-) Vielen Dank besonders an Bernd, Frank, Tobias und Wiljo nicht nur für Ihre Programmierarbeit, sondern auch vielen Dank für die Ergänzungen zu diesem EDV-TIPP.
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