Wir scannen ein Bild

Wie angekündigt, wollen wir heute unseren Scanner besser kennenlernen.

Wir werden dazu ein Bild scannen (jeder wird -wie angekündigt- ein Foto von sich selbst scannen).

Bis jetzt haben Sie auf der Notebook-Schulung nur mit dem Scanner in Verbindung mit einer Textapplikation gearbeitet. Sie haben also z.B. innerhalb von WinWord das Menü "Datei", "Bild scannen" genutzt.

Leider hat diese Methode den Nachteil, daß man so nicht nur das Bild erfaßt, sondern auch noch etwas Ballast in Form des eigentlichen WinWord-File mit sich herumschleppt. Dazu kommt, daß nicht jeder Anwender WinWord-DOC lesen kann.

Aber genug der Einleitung - fangen wir doch einfach mal an:

Legen Sie das Original mit der zu scannenden Seite nach unten und der Blattoberkante nach rechts auf das Vorlagenhalter-Glas, und doppelklicken Sie auf das Symbol für HP OfficeJet Pro PictureScan.

Hinweis: Wenn die Blattoberkante nach rechts zeigt, wird der Text nicht verkehrt herum eingescannt.

Hewlett Packard schreibt in seinem Handbuch bzw. in seinem Help-File nun weiterhin. Dieses Symbol (HP OfficeJet Pro PictureScan) befindet sich in der Programmgruppe "HP OfficeJet Pro 1150C-Dienstprogramme". Lassen Sie sich dadurch nicht verwirren. Das stimmt nur, wenn man sich die Programm selbst installiert.

Bei unserer Installation ist alles etwas anders.

Wir finden das Symbol für HP OfficeJet Pro PictureScan unter "ANWENDUNGEN" und dann unter "UB-spezifische SW". Wählen Sie jetzt "HP OfficeJet Pro - Programme" und doppelklicken Sie dieses Symbol.

Sie sollten sich jetzt etwa hier befinden:

Doppelklicken Sie auch dieses Symbol.

Es erscheint folgendes Bild:

Der Button "Bilder" sollte gedrückt sein.

Klicken Sie auf Scannen. HP OfficeJet Pro PictureScan führt einen Vorschau-Scan der/des Bilder/s durch und zeigt diese/s auf dem Bildschirm an.

Hinweis: Sie können bis zu sechs Bilder auf einmal scannen. Um jedes Bild wird ein rechteckiger Rand eingetragen, nachdem HP OfficeJet Pro PictureScan den Vorschau-Scan abgeschlossen hat.

Sie können jetzt Veränderungen am Bildausschnitt vornehmen. Ich habe mich hier z.B. auf den Kopf des Tigers konzentriert. Dazu kann man die gestrichelte Umrandung verschieben und in der Groesse ändern.

Dabei sehen Sie im unteren Bereich des Fensters die Größe in "Zoll" (kann man unter "Optionen..." auf "cm" umstellen). Die Größe des entstehenden Files (hier: 109 KByte) und die Scanneraufloesung (hier: 100 dpi).

"dpi" steht für dots per inch. Also, Punkte pro Zoll (1 Zoll = 2,54 cm) und ist ein Maß für das Auflösungsvermögen von Druckern, Plottern und Scannern.

Doch zurück zum Thema:

Hinter dem Button "Optionen" verbirgt sich die Grundeinstellung des Scannvorganges.

Hier koennen Sie u.a. den Bildtyp auswaehlen:

  • Schwarzweißzeichnung. Verwenden Sie diese Einstellung für schwarzweiße Zeichnungen oder Linienzeichnungen, die nur aus schwarzen (oder einer anderen einzelnen Farbe) und weißen Bereichen bestehen, ohne Grau-Zwischenstufen. Beispiele sind Clip Art, mechanische Zeichnungen, Bleistift- und Tintenzeichnungen, Cartoons oder Architekturpläne.
  • Schwarzweißfotografie. Verwenden Sie diese Einstellung für schwarzweiße Zeichnungen oder Fotos, die außerdem auch graue Bereiche haben.
  • Farbzeichnung. Verwenden Sie diese Einstellung für Farbzeichnungen oder Linienzeichnungen mit großen einfarbigen Bereichen oder mit mehr als einer Farbe, mit nur wenigen farbigen Zwischenstufen.
  • Farbfotografie (Normal). Verwenden Sie diese Einstellung für ein Farbfoto, das mit 256 Farben gescannt werden soll. Dieser Bildtyp ist besonders dann zu empfehlen, wenn Sie Bilder scannen, die auf dem Bildschirm angezeigt werden sollen, oder wenn nur begrenzt Speicherplatz zur Verfügung steht.

Wir entscheiden uns für die Voreinstellung "Farbfotografie (Beste)".

  • Farbfotografie (Beste). Verwenden Sie diese Einstellung für ein Farbfoto, das mit fast 16,8 Millionen möglichen Farben (auch "Millionen von Farben" bezeichnet) gescannt werden soll. Dieser Bildtyp erzeugt einen Farbscan der höchstmöglichen Qualität, macht die meisten Details des gescannten Bilds sichtbar und ergibt das beste Druckbild. Er belegt jedoch mehr Speicherplatz als der Bildtyp "Farbfotografie (Normal)".

 

Diese Einstellung ist zwar die "Beste". Und für unsere Zwecke besonders gut geeignet. Sie müssen sich aber darüber im Klaren sein, daß diese Einstellung auch zu den umfangreichsten Bildern (größten Files) führt. Damit wird die Übertragungszeit unter Exchange und auch im Internet recht lang. Sie sollten also bei einem Scann immer gut überlegen für welchen Anwendungsfall wird das Bild benötigt. Ein Zeitungsartikel z.B. braucht nicht als hochauflösendes Farbbild übertragen zu werden. Hier reicht sicher eine Einstellung als "Schwarzweißfotografie".

Beachten Sie, daß sich der neue Bildtyp auf das im Vorschaubereich angezeigte Bild auswirkt.

Wir bleiben also bei "Farbfotografie (Beste)".

Klicken Sie nun auf "OK". Und dann auf "Akzeptieren".

Das Dialogfeld "Speichern unter..." erscheint, in dem Sie das Verzeichnis und den Dateityp angeben können, unter dem die Datei gespeichert werden soll.

Die Voreinstellung sollte bereits auf "D:\Eigene Dateien\Scanner" stehen. Geben Sie nun noch unter Dateiname den Namen des Files an. In unserem Fall mal Ihren Namen (siehe oben: Dateiname = uchrin). Lassen Sie die TIFF-Einstellung unverändert.

Druecken Sie nun auf "Speichern".

Das File wird im o.g. Unterverzeichnis gespeichert.

Bitte binden Sie das Bild in eine Exchange-Mail ein (so wie beim "Sound") und schicken Sie mir das Bild zu.

EDV-TIP
Stefan Uchrin

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